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News-Archiv | Artikel vom 15.08.2018

Bundeszahnärztekammer fordert weniger Zucker in Nahrungsmitteln für Kinder

Bundeszahnärztekammer fordert weniger Zucker in Nahrungsmitteln für KinderDass ein zu hoher Zuckerkonsum der Gesundheit schadet, sollte mittlerweile hinreichend bekannt sein. Nicht nur in Bezug auf Gewichtszunahme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer Schwächung des gesamten Immunsystems, sondern auch das Risiko von Karieserkrankungen steigt extrem.

Zucker wird oftmals absichtlich vor dem Verbraucher versteckt, indem es unter Begrifflichkeiten wie Saccharose, Glucose oder Fructose auf den Lebensmitteletiketten abgedruckt wird. Und da Zucker für viele Menschen seit Jahrzehnten zum Lebensmittelkonsum dazugehört, fällt ein Umdenken schwer.

Hier haben andere Länder bereits größere Fortschritte gemacht und angefangen, ihre Bürger vor den schädlichen Gesundheitsfolgen eines erhöhten Zuckerkonsums zu schützen. So gilt bspw. in Großbritannien eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke wie Softdrinks. Diese enthalten in Großbritannien jetzt nur noch die Hälfte im Vergleich zu Softdrinks in Deutschland.

Damit auch hier in Deutschland Bewegung in die Angelegenheit kommt, hat die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) auf einer Tagung der Verbraucherschutzminister eine Einführung der Zuckersteuer auf Softdrinks gefordert. Darüber hinaus soll eine deutliche Reduzierung des Zuckers in Nahrungsmitteln generell für Kinder erreicht werden.

Forscher wissen seit langem, dass unsere Zähne den gleichen Stoffwechselprozessen unterliegen, wie der gesamte Körper selbst. Wenn also Zucker imstande ist, unsere Zähne - die als das härteste Material im Körper gelten - zu durchlöchern, wie schädlich wird Zucker dann erst für andere Organe und Systeme im Körper sein?



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